Fotograf bei der Arbeit für eine Kanzleiwebsite

Warum ein guter Fotograf gutes Geld kosten darf

Wenn wir für Kunden Websites neugestalten, kommen wir um ein Thema nie herum: neue Fotos. Von Berufsträgern, von Räumen und vielleicht vom Team. Dafür benötigt man einen Fotografen, einen guten Fotografen, der genau die Bilder macht, die man für Website und Co. braucht.

Einen solchen Fotografen ausfindig zu machen ist nicht einfach. Deswegen unterstützen wir Kanzleien, den richtigen Fotografen zu finden – den richtigen Fotografen für jede Kanzlei in Deutschland und inzwischen auch darüber hinaus.

Mehr als nur auf den Auslöser drücken

Eine gute Kamera reicht nicht, um gute Bilder zu machen. Sicherlich hilft sie, aber sie allein macht kein gutes Bild, das sich für den geplanten Zweck eignet. Es braucht einen guten und den richtigen Fotografen hinter der Kamera, damit das Projekt „Fotos“ gelingen kann.

Um zu wissen, was wirklich während einem Foto-Shooting in einer Kanzlei passiert, habe für einen Kunden einmal zwei Tage ein Porträt-Shooting als „Foto-Assistent“ begleitet. So habe ich selbst miterlebt, was ein Fotograf allein in dieser Zeit leistet und wofür er letztlich bezahlt wird: Er entwickelt Bildideen, kümmert sich um das richtige Licht, achtet auf schiefe Krawatten und spiegelnde Brillen. Er unterhält sich zur Auflockerung vermeintlich beiläufig allen, die vor seiner Kamera stehen und geht dabei auf jede Person und deren Angst vor der Kamera ein – meist ohne dass die Fotogarfierten es wirklich merken. Ein professioneller Fotograf nimmt sich Zeit, er beruhigt oder regt an – er macht eben das, was nötig ist, um ein gutes, persönliches, professionelles Porträt zu bekommen.

Sind die Fotos im Kasten, ist die Arbeit lange nicht erledigt. Aus oft hunderten Fotos muss eine Vorauswahl getroffen werden, die der Kunde zu sehen bekommt. Glauben Sie mir: sie wollen sich nicht durch mehrere hundert Bilder klicken um eine Auswahl zu treffen, denn ohne Übung verliert man sich ohne Ergebnis darin.

Ist eine Vorauswahl getroffen, treffen Sie Ihre persönliche Auswahl bei professionellen Fotografen ganz einfach über einen Link und einen Online-Kundenzugang – kein USB, keine CD, kein Download nötig. Die von Ihnen ausgewählten Fotos werden individuell bearbeitet und zwar nicht mit einer Standard-Stapelverarbeitung wie beim Fotografen „umme Ecke“: Professionelle Porträtbearbeitung ist aufwendig, wenn man Sie nachher nicht aussehen wollen wie eine Wachsfigur bei Madame Tussauds…

Und was Sie oft nicht bemerken: Ein guter Fotograf macht das, was von ihm im Sinne des Endprodukts (Website etc.) verlangt wird. Dafür stellt er seinen eigenen künstlerischen Anspruch in den Hintergrund, wenn er seinen Auftrag verstanden hat. Ein professioneller Business-Fotograf hält sich an Vorgaben der Agentur hinsichtlich Format und Bildausschnitt, wenn es darauf ankommt. Ein professioneller Fotograf fotografiert, was gebraucht wird aus seinem persönlichen Blickwinkel, nicht nur, was er gut findet. Denn: Was soll man mit einem schmalen Hochformat, wenn ein breites Querformat benötigt wird?

Was kostet ein guter Fotograf nun?

Es kommt darauf an. Der Tagessatz eines professionellen Business-Fotografen liegt im Schnitt ca. zwischen 1000 und 2000 Euro netto am Tag, mehr ist möglich, aber selten nötig. Bei 12 bis 15 Berufsträgern können Sie mit einem Netto-Aufwand von ca. zwei bis 2 Tagen Shooting für Porträts rechnen, kommen andere Bilder wie Details oder Gruppenbilder hinzu entsprechend mehr.

Hinzu kommen ggfs. Kosten für einen Assistenten, Maske (selten wirklich nötig) und ggfs. Anreise.

Außerdem ein Kostenfaktor: Wie viele Bilder sollen am Ende bearbeitet und genutzt werden? Hier wird neben der reinen Arbeitszeit beim Shooting die Nachbearbeitung und die Lizenz für die Nutzung der Bilder in Rechnung gestellt, also Lizenzkosten. Hier kommt es enorm darauf an, was konkret vereinbart wird: Denn Kosten und Lizenzbedingungen können sehr unterschiedlich ausfallen. Ein günstiges Shooting kann kostenmäßig explodieren, wenn Nutzungsrechte an bearbeiteten Bildern nicht im Angebot enthalten sind und jedes Bild teils für je mehrere hundert Euro lizenziert werden muss. Das alles ist schon passiert, wenn auch nicht uns. Es ist also enorm wichtig, auch bei Fotografen auf das Kleingedruckte zu achten und bei Unklarheiten nachzuhaken. Denn viele Angebotsvorlagen und Lizenzbedingungen von Fotografen sind – auch bei Profis – enorm laienhaft formuliert.

Kosten sind relativ

Setzen wir das ganze nun einmal in Relation: Was bezahlt Ihre Kanzlei monatlich an Miete? Diese Kosten vergleichen Sie nun mit den Kosten für einen professionellen Fotografen und damit, was Sie von diesen Bildern haben: Professionelle Bilder sind über Jahre Ihr erstes Aushängeschild – auf der Website, in Vortragsankündigungen, in Broschüren, Blogbeiträgen, Veröffentlichungen, in der Presse.
Diese Bilder sehen nicht nur potenzielle Mandanten: auch Bewerber, Richter (wissen wir von Kunden unterschiedlichster Art und Größe) und Gegner sehen diese Bilder und machen sich mithilfe der Bilder bewusst oder unbewusst ein Bild von Ihnen – so oder so. Damit das richtige Bild von Ihnen entsteht, muss jemand Fotos machen (können), die mehr transportieren als nur einen Irgendwie-Gesichtsausdruck mit verschränkten Armen. Das erfordert Professionalität und Zeit. Und eben das kostet etwas.

Nicht jeder kann alles – teuer ist nicht immer gut

Billige Fotografen sind leider erfahrungsgemäß oft nicht gut bzw. die Ergebnisse nicht gut genug z. B. für eine professionelle Kanzlei-Website. Das bedeutet aber nicht im Umkehrschluss, dass ein teurer Fotograf gut und geeignet ist – viel Geld verlangen kann auch jemand, der seinen Job nicht oder einen „anderen Job“ beherrscht. Denn Fotograf ist nicht gleich Fotograf – nicht anders als bei Anwälten auch: Ein guter Mietrechtler ist im Zweifel kein guter Medienrechtler und umgekehrt. Denn auch ein guter, teurer Mode-Fotograf, der sein Geld für Mode-Shootings absolut wert ist, ist nicht selten für Business-Bilder für Kanzleien ungeeignet. Prüfen Sie also im Zweifel, ob dieser Fotograf kann, was Sie benötigen und nehmen Sie bitte nicht den erstbesten Fotografen aus dem Bekanntenkreis oder Mandantenkreis.

Und wenn Sie keine Lust haben oder keine Zeit, den richtigen Fotografen ausfindig zu machen: Verlassen Sie sich auf die Kompetenz von Menschen, die mit diesen Dingen tagtäglich umgehen. Wir unterstützen jeden unsere Kunden beispielsweise individuell dabei, einen passenden Fotografen auszusuchen oder beraten bei der Auswahl. Wir verfügen über eine Liste von professionellen (Business-) Fotografen – deutschlandweit und erhalten von den Fotografen keine Provision. Fotos, mit denen wir gut arbeiten können, weil der Fotograf zur Kanzlei passt, sind uns mehr wert als Provision.

Unser ganz persönliches Fazit

Alle unsere Kunden, die sich auf unseren Rat bei der Fotografensuche verlassen haben und ggfs. etwas mehr Geld in die Hand genommen haben als geplant, um gute individuelle Fotos machen zu lassen, haben es bisher nicht bereut. Denn diese Kunden werden von unterschiedlicher Seite und immer wieder AKTIV darauf angesprochen, dass Sie a) tolle Bilder auf der Website haben oder b) so sympathisch rüberkommen, dass man sie anruft um sie zu mandatieren.

Gibt es ein besseres Argument, gute Arbeit gut zu bezahlen? Nein.